Haartransplantationen

Gut frisiert zu sein, volles Haar und ein gleichmäßiger Bartwuchs, so wie lückenlose Augenbrauen; all‘ das sind Schönheitsideale, die vor allem auch viele Männer auf ihrer Wunschliste haben. Denn leider ist mehr als jeder dritte Mann von Haarausfall betroffen, was über Kurz oder Lang zu Veränderungen im sozialen Umgang mit anderen Menschen und auch im Beruf führen kann. Das muss aber nicht passieren, denn mittlerweile gibt es mehrere Methoden zur Haartransplantation, die durch großartige Anwuchsraten von bis zu 90 Prozent und immer kleinere Narben überzeugen. Weiterhin ist Dr. Moheb einer der wenigen Chirurgen, die in Deutschland bereits die robotergestützte ARTAS® Haartransplantation anwenden.

Trotzdem haben Sie bei uns auch die Möglichkeit, sich für die klassische Eigenhaartransplantation nach der FUE (Follicular Unit Extraction) oder FUT (Follicular Unit Transplantation) Technik zu entscheiden. Das ist eine moderne, effektive Behandlung, die für Patienten eine echte Bereicherung darstellt. Betroffene leiden sehr unter den Folgen des Haarausfalls, da er das Aussehen stark beeinflusst. Eine Haartransplantation trägt erheblich zum persönlichen Wohlbefinden bei, auch wenn diese keinen medizinisch notwendigen Eingriff darstellt. Insbesondere bei Männern gehört die Haartransplantation schon längst zu den am häufigsten durchgeführten Eingriffen in der plastischen Chirurgie. Kein Wunder, denn immer mehr Männer leiden an Haarausfall.

  • Männer unter 30 Jahre: ca. 25%
  • Männer über 30 Jahre: ca. 33%
  • Männer über 50 Jahre: ca. 50%

Bis 150.000 Haarfollikel hat der durchschnittliche Mensch auf dem Kopf. Bei Männern werden diese meistens schnell weniger, was vor allem durch eine genetische Reaktion auf das Stoffwechselprodukt DHT (Dihydrotestosteron) zurückzuführen ist. Früher hieß es oft, das sei nunmal so und man könne nichts dagegen tun. Doch seit den 1960er Jahren haben sich die Methoden zur Haartransplantation stetig weiter entwickelt, sodass wir heute aus den effektivsten Methoden auswählen können.

Die FUE-Haartransplantation

Für die FUE-Haartransplantation entnimmt der Arzt zunächst einzelne Haarfollikel (sog. Grafts) aus der Hinterkopfregion. Hier haben die Haare nämlich meist lebenslanges Wachstum. Dafür wird eine Mini-Stanze verwendet (0,7 – 1 Millimeter). Deshalb wird das betroffene Areal während der Operation lokal betäubt. Nach der Entnahme werden die Grafts an den kahlen Stellen des Kopfes wieder eingesetzt. Dies geschieht in sogenannten (Haar)Units von 1, 2, 3 oder 4 Follikeln. Bei der FUE-Methode werden die Grafts direkt in diesen Units entnommen und nicht danach gebildet – einer der größten Unterschiede zur FUT-Methode.

Vorteile: 

  • Eignet sich vor allem für jüngere Patienten
  • Keine sichtbaren Narben, was gut für Kurzhaar-Träger ist
  • Entnahmestellen heilen dank Mini-Stanze schnell ab
  • Haare können per FUE auch an anderen Körperstellen entnommen werden

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