FUE technik

Haartransplant FUE-Technik

Bei der Haartransplantation mit der FUE-Methode werden follikulare Einheiten (Grafts) einzeln durch Hohlnadeln (feiner Bohrer), bei denen die Drehbewegung durch einen Motor erfolgt, direkt von der Kopfhaut entnommen. Die Einheiten sind natürliche Gruppierungen von 1 – 5 Haaren und haben einen Durchmesser von ca. 0,7-1 mm.

Sie findet ebenfalls unter lokaler Betäubung statt. Großer Vorteil der Methode ist, dass die Entnahmestelle nicht mit einer Naht verschlossen werden muss, sie verschließt sich noch am selben Tag von selbst. Nach der Operation können auch bei dieser Technik ca. 1 Woche lang kleinere Krusten sichtbar sein

Ein großer Vorteil dieser Methode ist die Möglichkeit, Grafts auch von den Körperhaaren zu gewinnen. Bei der Transplantation von Körperhaaren muss allerdings beachtet werden, dass diese meist eine andere Struktur, Form und Farbe als die Kopfhaare haben.

Die Haartransplantation mit der FUE-Technik wird auch in Deutschland immer beliebter. Sie ist höchst präzise, aber auch sehr zeit- und arbeitsintensiv. Daher können auch 2 – 3 Behandlungen notwendig sein, um ein bestmögliches Endergebnis zu erzielen.

Ablauf der Haartransplantation mit der FUE-Technik

Zuerst wird die Kopfhaut der Spenderregion sehr kurz rasiert. Ein spezieller feiner Bohrer wird dazu eingesetzt, die Haarwurzeln (Grafts) einzeln auszustanzen, damit sie anschließend mit einer Pinzette herausgenommen werden können.

Die einzelnen Wunden, die dabei entstehen, sind winzig. Die Narben, die sich im Anschluss an die Entnahme bilden, sind daher sehr klein und nicht sichtbar.

Bei der anschließenden Haartransplantation werden die separierten Grafts im Empfängerbereich in vorbereitete Öffnungen systematisch eingesetzt. Die Menge der Haarwurzeln, die für die Haartransplantation zur Verfügung stehen, ist begrenzt, da die entnommenen Haare am Hinterkopf nicht mehr nachwachsen.

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